Viel vorgenommen hatten sich unsere Damen beim "Spitzenspiel" gegen den SV München Laim, nach 60 Minuten gab es jedoch eine harte Bauchlandung für unser Team. Mit 15:29 musste man sich geschlagen geben und erwischte einen gebrauchten Tag. Aber weder der Umstand dass Trainer Christian Klöck kurzfristig seine Startformation umbauen musste (Sarah Fischer fiel verletzt aus und Torhüterin Jasmin Rudat ging angeschlagen in die Partie) noch die schwache Leistung des Schiedsrichtergespanns, von der man sich wieder einmal sichtlich verunsichern liess, dürfen als Ausreden für die schwache Leistung herhalten.

Die Männer schafften als Bezirksoberliga-Aufsteiger gegen die Landesligareserve des TSV Herrsching mit einer konzentrierten Kollektivleistung einen verdienten ersten Heimsieg. (Ausführlicher Bericht folgt)

 Auch Laim reiste stark ersatzgeschwächt ins Allgäu zeigte aber im Gegensatz zu den Gastgeberinnen Einsatz, Kampfgeist und Siegeswillen. Schnell war der Gegner auf 7:2 enteilt. Im Angriff traf man falsche Entscheidungen oder leistete sich einen technischen Fehler und Laim kam über den Gegenstoß zu einfachen Toren. Unser Team fand nie ins Spiel und kassierte frühe Zeitstrafen, da man in der Defensive oft einfach einen Schritt zu langsam agierte. Der nachlässigen Chancenauswertung des Gegners und der starken Leistung des Torhütergespanns Rudat/Pavlidis war es zu verdanken, dass der Gegner nicht noch weiter davon zog. Beim 8:9 (20. Spielminute) gelang erstmalig der Anschlusstreffer, aber die Schlussphase der ersten Hälfte gehörte wieder den Gästen, die die Führung bis zur Pause auf 14:10 ausbauten.
 Auch in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit wäre noch etwas drin gewesen, da auch Laim keinesfalls fehlerfrei spielte. Aber im Angriff konnte man sich kaum noch Torchancen erspielen, da der Ball entweder per Fehlpass oder einen der gefühlt zwei Dutzend Schrittfehler schon nach kurzer Zeit zu den Laimer Ladies wanderte. Diese mussten eigentlich nur noch auf Fehler unsere Damen warten, die zu keiner Zeit mehr ins Spiel fanden. Jasmin Rudat vereitelte noch einige Gegenstöße und Siebenmeter und bewahrte die Mannschaft somit vor einer noch höheren Niederlage.
 
Natürlich wird man im Lager der SG das Spiel noch analysieren und nachbereiten und jedem ist klar das es beim Auswärtsspiel in Dachau am kommenden Samstag von jeder Spielerin (ausgenommen vielleicht von den Torhüterin) eine erhebliche Leistungssteigerung geben muss, wenn man dort zwei Punkte einfahren will - aber es gibt einfach Spiele, in denen nichts zusammen geht