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Da 1 VaterstettenDie Standardfrage nach einem Unentschieden "Punkt gewonnen oder verloren" konnte Trainer David Schmoldt auch nach dieser Partie nicht so eindeutig beantworten. "Wenn du siebzehn Minuten vor Schluss mit sieben Toren zurückliegst, ist es natürlich ein Punktgewinn für uns - für die gezeigte Leistung und die vielen Chancen die wir kreiert haben, ist ein Punkt aber eigentlich zu wenig".Die Vorzeichen für die Partie hätten besser sein können. Man wollte über die gesamte Spielzeit ein hohes Tempo gehen, allerdings hatte die Hälfte der Mannschaft mit den Folgen von Erkältung/Grippe zu kämpfen und somit ging man mehr als angeschlagen in die Partie. Zum ersten Mal in dieser Spielzeit münzte man den guten Start auch in Zählbares um und lag von Anfang an in Führung, was auch an einer starken Torwart-Leistung von Melina Pavlidis lag, die einige Bälle parieren konnte. Der Aufsteiger aus Oberbayern legte ein hohes Tempo an den Tag, der Ball lief mit viel Druck durch die Reihen. Aber unsere Mannschaft hielt mit viel Einsatz und Wille dagegen und lag auch nach 20 Minuten noch immer in Führung (9:7). Jetzt häuften sich allerdings 5-6 ausgelassenen Chancen und Vaterstetten drehte die Partie zu seinen Gunsten. Mit einem 12:14-Rückstand wechselte man die Seiten.

Viel zu kritisieren gab es nicht in der Halbzeitpause - unsere SG-Damen zeigten die beste Halbzeit der Saison, versäumten es aber wieder sich noch mehr mit Toren zu belohnen. Das wollte man besser machen und kam voller Elan aus der Kabine. Sofort konnte man sich zwei 100%ige Chancen vom Kreis erspielen, beide Bälle klatschen aber an die Latte. Der Gegner war kaltschnäuziger im Verwerten seiner Chancen und schon lief man statt dem Ausgleich einem 5-Tore-Rückstand hinterher (13:18, 34. Spielminute). Dank dreier Treffer von Johanna Schmoldt, Marie Stöckl und Anna Amberg verkürzte das Team schnell auf 17:20 und wollte eine Aufholjagd starten. Aber wieder stand man sich selbst im Weg und scheiterte nochmals am Aluminium, während der Tabellenführer die Führung auf 24:17 ausbaute.

In der 44. Minute zog Trainer David Schmoldt somit per Timeout die Reißlinie (zu spät wie sich alle Anwesenden wohl dachten) - aber die Worte ans Team schienen gefruchtet zu haben. In der Defensive legte man nochmal einen Gang zu und auch Jasmin Rudat im Ball brachte den Gegner jetzt zur Verzweiflung. Im Angriff spielte man genauso wie davor ... nur versenkte man jetzt dem Ball im Tor. Die Mannschaft entfaltete ihr volles Leistungsvermögen und brauchte nicht einmal fünf Minuten um mit einem 7:0-Lauf das Spiel auszugleichen. Auch eine Auszeit des Gästetrainers unterbrach den Lauf nicht. Marie Stöckl sorgte mit ihrem fünften Tor innerhalb von dreizehn Minuten beim 26:25 (51. Spielminute) für die erste Führung in der zweiten Halbzeit. In der Schlussphase ging es hin und her und unsere Damen hatten mehrmals die Chance sich auf zwei Tore abzusetzen, was leider nicht gelang. 21 Sekunden vor dem Ende hatte man den Gegner im Zeitspiel, aber mit einem starken Wurf von Links Außen gelang der Ausgleich zum 29:29 - dies war auch der Endstand da unser Team im letzten Angriff nichts mehr entgegenzusetzen hatte.

Am Ende liess sich die Mannschaft von den Zuschauern für eine grandiose Aufholjagd feiern und dieser Punkt sollte genug Selbstvertrauen geben um in den nächsten Partien auch den ersten Sieg zu landen. Nach dem 17:24 hat wahrscheinlich keiner mehr einen Pfifferling auf uns gegeben. Aber was die Mannschaft danach gezeigt hat war sensationell und zeigt was für Potential in ihr steckt. Diese Leistung müssen wir jetzt konservieren um auch nächste Woche in Taufkirchen etwas Zählbares mitzunehmen", war Trainer David Schmoldt nach der Partie zufrieden.

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